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6 Tipps gegen Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen während und nach der Schwangerschaft sind komplett natürlich und kommen laut Studien bei ca. 50-90% der Schwangeren vor. Kein Wunder, denn deine Haut muss sich in einigen Körperregionen in kurzer Zeit stark dehnen. Wir geben dir jetzt sechs Tipps, was du schon heute schon machen kannst, um Dehnungsstreifen vorzubeugen.


Eine Frau mit Dehnungsstreifen


Was sind eigentlich Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen, sind schmale, längliche Streifen auf der Haut, die oft in einem leicht geröteten oder violett-rosa Ton erscheinen. Mit der Zeit verblassen sie zu weißlichen oder silbrigen Linien. Diese Hautveränderungen treten auf, wenn das Bindegewebe der Haut aufgrund von schnellem Wachstum oder Dehnung über seine normale Kapazität gedehnt wird.

Während Dehnungsstreifen verschiedene Ursachen haben können, sind sie besonders während der Schwangerschaft häufig. Dies liegt daran, dass der Körper einer schwangeren Frau sich rasch verändert, um Platz für das wachsende Baby zu schaffen. Die Hauptbereiche, die von Dehnungsstreifen betroffen sein können, sind der Bauch, die Brüste, die Hüften und die Oberschenkel.


Sechs Tipps gegen Dehnungsstreifen:

  1. Feuchtigkeitsspendende Hautpflege: Die regelmäßige Anwendung von feuchtigkeitsspendenden Cremes oder Ölen auf dem Bauch, den Brüsten, den Oberschenkeln und den Hüften kann dazu beitragen, die Haut elastisch zu halten. Achte auf Produkte mit Inhaltsstoffen wie Kakaobutter, Sheabutter, Mandelöl oder Vitamin E.

  2. Trinke ausreichend Wasser: Eine ausreichende Hydratation ist wichtig, um die Hautgesundheit zu unterstützen. Trinke genug Wasser, um die Haut von innen heraus zu pflegen.Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen ist wichtig, um die Elastizität der Haut zu fördern. Achte auf Lebensmittel wie Fisch, Nüsse, Gemüse und Obst.

  3. Kollagen Pulver einnehmen: Kollagen enthält die Aminosäure Glycin, die während der Schwangerschaft eine besondere Bedeutung bekommt, da der Glycinbedarf in der Schwangerschaft extrem ansteigt. Diese Aminosäure braucht das Baby für das Wachstum von Bändern, Sehnen, Gelenken und der Haut. Du als Mutter brauchst Glycin, für das Wachstum der Haut und Brüste. Aber auch die Gebärmutter wächst und braucht mehr Glycin. Daher kann Glycin gegen Schwangerschaftsstreifen vorbeugen und das Gewebe elastisch halten.

  4. Gewichtszunahme im Rahmen: Vermeide übermäßige Gewichtszunahme oder grundsätzlich rapide Gewichtsveränderungen während und nach der Schwangerschaft. Eine kontrollierte Gewichtszunahme kann das Auftreten von Dehnungsstreifen reduzieren.

  5. Sanfte Bewegung: Regelmäßige, sanfte Bewegung wie Schwimmen, Yoga oder Spaziergänge kann die Durchblutung fördern und die Hautgesundheit unterstützen. Vermeide juckende Haut: Kratzen kann die Haut strapazieren und das Risiko von Dehnungsstreifen erhöhen. Halte deine Haut gut gepflegt, um Juckreiz zu minimieren.

  6. Vermeide zu heißes Duschen und Baden: Heißes Wasser kann die Haut austrocknen. Dusche und bade in lauwarmem Wasser, um die Haut zu schonen.

  7. Massagen: Regelmäßige Massagen können die Hautdurchblutung verbessern und die Elastizität fördern.

  8. Habe Geduld und Vertrauen: Dehnungsstreifen können genetisch bedingt sein, und es ist wichtig zu verstehen, dass sie eine natürliche Begleiterscheinung der Schwangerschaft sein können. Selbst wenn sie auftreten, verblassen sie oft im Laufe der Zeit. Die oben genannten Rituale kannst du als Selfcare Rituale in deinen Tag einbauen, um dir bewusst Zeit für dich zu nehmen und deinen Körper für seine Leistung zu wertschätzen.


Beachte dennoch: Jede Schwangerschaft ist einzigartig und es ist nicht immer möglich, Dehnungsstreifen vollständig zu verhindern. Dehnungsstreifen können auch genetisch veranlagt sein. Das Wichtigste ist, dass du dich gesund und wohl fühlst, während du diese besondere Zeit genießt.



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